Der Landtagsabgeordnete Michael Höntsch ist besorgt über die Eskalation zwischen Kurden und Türken in Hannover

Michael Wahlkampffoto
 
 

Der Landtagsabgeordnete Michael Höntsch ist beunruhigt über die Entwicklungen in der türkisch-kurdischen Szene nach dem vergangenen Wochenende in Hannover. In der türkischen Szene werden jetzt Boykottaufrufe gegen Unternehmen verbreitet, die vermeidlich kurdisch seien oder von Kurdinnen und Kurden betrieben würden.

 

„Da bricht gerade bei Einzelnen ein ganz furchtbarer Nationalismus durch, der mich sehr beunruhigt“, so der Abgeordnete aus Hannovers Mitte. „Was aus Hasspostings am Ende wird, konnten wir am Wochenende auf einer Intensivstation beobachten. Wer jetzt verhindern will, dass es in den nächsten Wochen nicht auf einem Friedhof endet, muss jetzt – auch in den vermeintlich eigenen Reihen – mit Wort und Tat dagegenhalten.“

Eigentlich sei es überfällig, dass sich Vertreter beider Seite in Hannover an einen Tisch setzten und klar machten, dass die militärische Eskalation zwischen Türkischen Staat und Kurden keine Gewalt hier vor Ort auslösen darf, meint Höntsch. „Mir ist schon klar dass man in der Sachfrage keine gemeinsame Meinung haben wird und auch ist klar, dass es immer Leute geben wird die gezielt mit Gewalt und Drohung arbeiten wollen,“ räumt der Abgeordnete ein, es müsse aber „möglich sein dass zu mindestens Verbandsvertreter oder Demoanmelder sich an einen Tisch setzen und einen Aufruf gegen Gewalt vorlegen“. Höntsch ist sich dabei sicher, dass Vertreter von Staat, Kommune oder Zivilgesellschaft vermitteln könnten, wenn nur Bereitschaft zu einem Gewaltverzicht besteht.

 

 


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